| Ein Hinweis Die horizontalen Linien zwischen den Reihen scheinen nach der Verschiebung nicht mehr parallel zu verlaufen. Sie können aber durch Anlegen des Lineals feststellen, dass sie in Wirklichkeit weiterhin gerade verlaufen.
Die Erklärung Diese Wahrnehmungstäuschung wird als "Café Wall" Illusion bezeichnet, weil sie dem berühmten englischen Sehforscher Richard Gregory erstmals an der Wand eines Cafés in Bristo aufgefallen ist.
Wenn die hellen und dunklen Kacheln ein regelmäßiges Schachbrett bilden, scheint alles in Ordnung. Das gleiche gilt, wenn alle hellen und alle dunklen Kacheln jeweils genau untereinander angeordnet sind. Doch eine leichte Verschiebung der Kachel-Reihen gegeneinander führt dazu, dass die horizontalen Linien zwischen den Kacheln nicht mehr gerade und parallel erscheinen, sondern schräg zu laufen scheinen.
Bei genauer Betrachtung bemerkt man (hoffentlich), dass sich die hellen Quadrate an horizontalen Grenzlinien zwischen hellen und dunklen Quadraten in die dunklen "hineinzufressen" scheinen. Dieses Eindringen in das "dunkle Territorium" führt dazu, dass die Trennungslinie nicht mehr horizontal, sondern geneigt aussieht.
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